Uganda

Kibale Forest Nationalpark

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In Westuganda in der Nähe von Fort Portal befindet sich der Kibale Forest Nationalpark. Der 1993 gegründete Nationalpark schützt das Ökosystem des Kibale Waldes, einem Berg- und Regenwaldsystem mit eingeschlossenen Sumpf- und Graslandabschnitten, welche in direkter Verbindung zu den Savannengebieten des Queen Elisabeth Nationalparks im Süden stehen.

Die Region liegt zwischen 1110 m und 1590 m Höhe. Somit herrscht ein relativ angenehmes Klima mit empfindlich kühlen Nächten.


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Die Bäume des Kibale Forest ragen bis zu 55 m in die Luft. Unter den Baumriesen gedeihen die Eisenbäume, deren Holz zu den härtesten Hölzern überhaupt zählt. Die Einheimischen nutzen die Schätze des Waldes und gewinnen verschiedene Medikamente aus diversen Hölzern und Kräutern. Auf einer Führung könne Besucher mehr über den Medizinschrank des Kibale Forest erfahren. Die beste Jahreszeit für eine Parkbesichtigung ist die relativ trockene Zeit von Juni bis September oder Dezember bis März. Der Park lässt sich jedoch auch während der Regenzeit mit Allradfahrzeugen erreichen. Der Kibale Forest Nationalpark besitzt eine der höchsten Primatendichten weltweit. Darüber hinaus beherbergt der Park über 300 Vogelarten und 140 verschiedene Schmetterlingsarten. Mit etwas Glück können die Besucher die großen Herden von Waldelefanten aufspüren, die sich jedoch meistens versteckt halten. Buschböcke, Ducker, Pinselohrschweine, Zibetkatzen, Kaffernbüffel und Riesenwaldschweine kommen ebenfalls vor. Zu den häufigsten Primaten der Region zählen die Guerezas, Diademmeerkatzen, Bushbabys, Vollbartmeerkatzen, Schwarzbackige Weißnasen und Rote Colobus Affen.


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Die größte Attraktion sind die durch Forscher an die Menschen gewöhnten Schimpansengruppen. Mehr als 1400 Schimpansen leben im Kibale-Ökosystem, hundertprozentig kann jedoch nicht garantiert werden, dass Sie auf Ihrem Schimpansen-Tracking den Tieren nahe kommen. Auf einem solche Tracking wird das Ökosystem Regenwald ausführlich vorgestellt und Beobachtungen diverser Primaten sind problemlos möglich. Die Fahrt zu dem 2002 errichteten Besucherzentrum bei Sebitoli mit Übernachtungsmöglichkeiten, Beobachtungsplattformen und Verpflegung ist empfehlenswert.
Für Wanderer ist der 64 km lange Long Distance Walk eine Herausforderung. Auf einem drei- bis viertägigen Marsch erkunden Sie das Waldsystem und das angrenzende Kulturland. Hier können Sie sich mit den Menschen der hier lebenden Völker Batoro und Bakiga austauschen. Auf der Tour begleiten sie Träger und gezeltet wird auf gemeindeeigenen Campingeinrichtungen am Waldrand.



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